Die besten Pommesschneider im Test

Pommesschneider Test
Echte Testberichte!

Wir essen leidenschaftlich gerne Pommes. Diese Leidenschaft teilen alleine in Deutschland viele Millionen Menschen mit uns. Mit einem Pommesschneider kann man in nur wenigen Sekunden frische und leckere Pommes selber machen. Das spart auf Dauer Zeit und Geld!

Wir testen noch wirklich! Wir von Pommesschneider.net haben es uns zur Aufgabe gemacht die verschiedenen Pommesschneider auf dem Markt für Sie zu testen. Jeder Testbericht von uns enthält ein selbst gemachtes Video, eigene Bilder und einen ehrlichen Testbericht!

Warum Pommesschneider?

Die Pommes Frites sind nicht nur in den USA sondern auch immer mehr in heimischen Gefilden geschätzte Beilage oder sogar Hauptgericht. Besonders Kinder sind wild auf Pommes! Viele Eltern lhnen Pommes in Deutschland für Kinder aber ungerechtfertigterweise ab, da sie angeblich nich gesund sind. Fakt ist, dass es an der Zubereitung liegt, wie gesund Pommes sind. Dabei sind Kartoffeln sehr gesund und die Menge an Fett, die man mit Pommes zu sich nimmt, kann man selbst beeinflussen mit der Zubereitungsart.

Den meisten ist die eigene Fertigung von Pommes allerdings zu mühselig, da die Pommes in längliche Streifen geschnitten werden müssen, bevor sie frittiert oder in den Backofen kommen. Diese Arbeit können sogenannte Pommesschneider oder Pommes-Schneidgeräte übernehmen. Damit entfällt die meiste Zeit der Zubereitung und man kann auf die Schnelle gesunde Pommes selbst zubereiten. Man kann kleinere Pommes sogar mit Schale verarbeiten!

Die getesteten Pommeschneider (07/2017) im Überblick

Culina Pommesschneider

Fazit: Einfach zu bedienender und vielfältig einsetzbarer Pommesschneider.

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Küchenprofi Pommesschneider

Fazit: Einfach zu bedienender und spülmaschinengeeigneter Pommesschneider. Leider etwas teuer.

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Tefal K03154 Pommesschneider

Fazit: Der Tefal K03154 Pommesschneider ist robust, einfach in der Handhabung und sehr günstig in der Anschaffung. Wir waren zufrieden.

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Von Pommesschneidern, Kartoffeln und Pommes

So sehen leckere Pommes aus. Eine dickere Variante mit Schale.
So sehen leckere Pommes aus. Eine dickere Variante mit Schale.

Über Kartoffeln gäbe es viel zu sagen aber sind wir mal ehrlich – wer auf dieser Seite hier gelandet ist wird sich in erster Linie für leckere Pommes interessieren. Schließlich soll es hier um Pommesschneider gehen. Aber Pommes werden nun einmal aus Kartoffeln gemacht, da führt kein Weg daran vorbei. Pommes haben ihren Ursprung übrigens keineswegs in Amerika, ebenso wenig wie die Nudel aus Italien kommt. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten mag für viele Neuerungen auf dieser Welt verantwortlich sein aber Fakt ist: Pommes wurden in Belgien erfunden (und die Nudeln in China falls Sie das auch wissen möchten). Die Geschichtsschreiber sind sich nicht ganz einig ob es Pommes nun schon seit 1680 oder früher oder später gab. Die Zubereitung ist jedenfalls immer die selbe.

Pommes Frites zubereiten mit Pommesschneider

Die Zubereitung von Pommes Frites ist denkbar einfach. Die verwendeten Kartoffeln können entweder mehligkochend oder festkochend sein. Die Belgier benutzen übrigens ausschließlich mehligkochende Kartoffeln und nehmen zum frittieren nicht - wie hierzulande üblich - Pflanzenfett sondern Rindernierenfett. Im folgenden gibt es eine Liste von Kartoffelsorten (weltweit gibt es 5.000 Sorten) die für Pommes Frites besonders geeignet sind.

  • Agria (vorwiegend mehligkochend)
  • Bintje (festkochend)
  • Derby (mehligkochend)
  • Désirée (mehligkochend)
  • Innovator (vorwiegend festkochend)
  • Lady Rosetta (mehligkochend)
  • Naturella (mehlig bis vorwiegend fest kochend)
  • Zorba (mehligkochend)

Ob man die Kartoffeln nun schält oder nicht ist Geschmacksache. Anschließend werden sie in die pommestypisch längliche Form geschnitten. Mit einem Messer kann das eine ganze Weile dauern, schneller geht es mit einem Pommesschneider. Die Stifte werden dann kurz in eine Schüssel mit Wasser gelegt um die Stärke abzuspülen. Anschließend trockentupfen und weiterverarbeiten. Die klassische Variante sieht nun das Frittieren in heißem Öl vor. Um das beste Ergebnis zu erzielen sollten die Pommes in zwei Schritten frittiert werden. Beim ersten Mal etwa 3-4 Minuten bei 160 Grad. Den zweiten Durchgang dann bei 190 Grad bis die Pommes Frites den gewünschten Bräunungsgrad haben.

Pommes selber machen im Backofen

Wer auf die fettärmere Variante Wert legt kann die Pommes auch im Backofen selber machen. Dazu werden sie in einer Schüssel mit Olivenöl gemischt, so dass alle Pommes mit etwas Öl bedeckt sind aber nicht vor Fett triefen. Anschließend werden sie auf einem Backblech verteilt und kommen für 35 Minuten bei 200 Grad Umluft in den Ofen. Besonders geschmackvoll werden die Pommes Frites wenn man zum Olivenöl Paprikapulver, Kurkuma oder auch Curry gibt. Gesalzen werden die Pommes immer erst am Schluss. Lecker ist auch die Variante mit einigen Zweigen Rosmarin, die mit auf das Backblech kommen.

Vorteile eines Pommesschneiders

Wenn man erst einmal weiß, wie man richtig leckere Pommes selber machen kann wird man kaum mehr auf Tiefkühlware zurückgreifen. Wer Pommes Frites selber macht, weiß was drin ist. Mit einem Pommesschneider sind die Kartoffeln auch wirklich in wenigen Minuten exakt so wie man sie haben möchte. Wer je versucht hat für eine fünfköpfige Familie eine anständige Portion Pommes selber zu machen kann ein Lied von der langen Schnippelei singen. Dazu kommen hinterher noch die Klagen der Kinder die sich einig sind: Die Pommes schmecken nicht weil sie nicht akkurat geschnitten sind. Pommes sind eben nur dann Pommes wenn sie auch aussehen wie solche. Wenn man sich erst einmal mit dem Pommesschneider vertraut gemacht hat fallen einem zahlreiche Ideen ein, was man damit noch alles Leckeres zubereiten kann.

Pommesschneider zweckentfremdet

Denn Kartoffeln sind beileibe nicht alles, was man mit einem Pommesschneider in der perfekten Größe hinbekommt. Haben Sie jemals Süßkartoffelpommes versucht? Wenn nein haben Sie hiermit den ultimativen Geheimtipp denn aus Süßkartoffeln lassen auch sehr leckere Pommes machen. Süßkartoffeln haben einen hohen Gehalt an Zucker und dieser karamellisiert bei Hitze. Damit kann man nicht nur Kinder sondern auch Gäste beeindrucken. Eine weitere Variante wären Kürbispommes. Kürbis ist unheimlich gesund da er viele Vitamine und Mineralstoffe enthält. Wenn Sie Ihren Kindern also wieder einmal etwas Gesundes unterjubeln wollen machen Sie einfach Kürbispommes. Natürlich lässt sich mit einem Pommesschneider auch anderes Gemüse in Sekunden stifteln, von Zucchini über Gurken bis hin zu Karotten. Letztere schmecken als Pommes übrigens auch sagenhaft lecker.

Die perfekte Pommes-Sauce

Jetzt gibt es eigentlich nur noch ein Thema rund um Pommes Frites zu besprechen: Die Wahl der passenden Sauce. Denn wenn Sie erst einmal auf den Geschmack gekommen sind und Ihre Pommes selber machen ist Ihnen vermutlich banales Ketchup oder gekaufte Mayo nicht mehr genug.

Werfen wir einen kurzen Blick nach Belgien. Dort gibt es natürlich an jeder Ecke Pommesbuden und diese bieten eine Vielzahl von Saucen an die weit über Pommes rot-weiß hinausgehen. Da wäre zum einen die Joppiesauce die aus Mayonnaise, Zwiebeln, Currysauce und Currypulver besteht. Sauce Tartare ist ein Klassiker zu kaltem Braten, Roastbeef und Meeresfrüchten und schmeckt dank der Mischung aus Mayonnaise, einem hartgekochten Ei und Schnittlauch oder anderen Kräutern auch zu Pommes. Grün und gesund wird es mit einer Avocadosauce bei der man einfach die Avocado mit einer Gabel zerdrückt und mit Knoblauch, Kreuzkümmel, Zitronensaft, Salz und etwas Chilipulver würzt. In Sachen selbst gemachtes Ketchup gibt es jede Menge Rezepte, beispielsweise fruchtiges Himbeer-Ketchup, exotisches Mango-Ketchup, Hagebutten-Ketchup oder Kürbis-Ketchup.

Pommes in Fischform oder fischige Pommes

In Belgien hatten die ersten Pommes angeblich Fischform und wurden dann gegessen wenn alle Gewässer zugefroren waren und es keinen Fisch gab. Stattdessen wurde also die Kartoffel geschnitten und in Öl frittiert. Täuschen konnte man damit vermutlich niemanden - außer natürlich das Fett in dem vorher Fisch frittiert worden war wurde extra für die Kartoffeln aufgehoben. Zweifelhaft ist auch die Fischform der Pommes denn 1680 dürfte kaum eine Hausfrau genügend Zeit gehabt haben, Fische aus Kartoffeln zu schnitzen. Auch mit den heutigen Pommesschneidern ist das nicht möglich. Klassische Pommes Frites haben Stäbchenform und genau diese Aufgabe übernehmen Pommesschneider.

Pommes selber machen - So werden sie perfekt

Heute möchte ich euch zeigen, wie man in wenigen Minuten und ohne viel Aufwand super leckere Pommes selber machen kann. Die Pommes schmecken nicht nur lecker, sondern sind mit den richtigen Utensilien auch in wenigen Minuten zubereitet. Die besten Pommes gelingen in der Fritteuse. Backofenpommes können zwar auch sehr lecker sein, schmecken meiner Meinung nach aber nie so gut wie gute Pommes aus der Fritteuse. Dieses Rezept erfordert also eine Fritteuse. In einem anderen Rezept werde ich auch zeigen, wie ihr ähnlich gute Pommes im Backofen hinbekommt.

Was braucht ihr für die perfekten Pommes?

  • Eine Fritteuse, wie beispielsweise die Clatronic FR 3587 Kaltzonen-Fritteuse
  • Öl oder Fett zum frittieren, beispielsweise Palmkernfett, Palmöl, Kokosfett, Kokosöl oder Butterschmalz
  • Ungekochte Kartoffeln, je nach Hunger 2 - 4 große Kartoffeln pro Person. Ideal geeignet für Pommes sind mehlig kochende Kartoffeln (Sorten wie Agria, Manon, Bintje, Derby, Désirée oder Naturella). Wir nehmen sehr gerne BIO Kartoffeln.
  • Einen Pommessschneider oder ein Messer zum schneiden der Kartoffeln

Schritt für Schritt zu den perfekten Pommes

Kartoffeln

Schritt 1: Zunächst einmal sollte man die Kartoffeln waschen. Ich wasche die Kartoffeln hierzu einfach mit bisschen Wasser ab und reibe die Erde ab.

Schritt 2: Nun kann man sich dazu entscheiden die Kartoffeln mit einem Kartoffelschäler zu schälen oder die Schale dran zu lassen. Die klassischen Pommes werden meistens mit geschälten Pommes gemacht, ich esse aber auch sehr gerne Pommes bei welchen die Schale noch dran ist. Unsere Kinder mögen beispielsweise die Pommes mit geschälten Kartoffeln deutlich besser. Mir gefällt die rustikalere Variante mit Schale fast besser. Probiert am besten mal beide Varianten.

Dicke Pommes
Ich habe mich diesmal für eher dickere Pommes entschieden (Schnittgröße 1 x 1)

Schritt 3: Nun muss man die Kartoffeln zu Pommes schneiden. Dazu kann man entweder einen Pommesschneider nehmen, oder die Kartoffeln klassisch mit einem Messer schneiden. Gerade wenn man für mehrere Personen Pommes machen will, ist das schneiden mit dem Messer sehr umständlich. Hinzu kommt die Tatsache, dass man mit dem Messer nie gleichmäßig große Pommes hinbekommt. Ich verwende seit Jahren nur noch so einen Tefal Pommesschneider und bin nach wie vor begeistert. Einfach die Kartoffel einlegen, drücken und schon hat man in wenigen Sekunden gleichmäßige perfekt geschnittene Pommes. Die 10x10mm Klingengröße finde ich ideal. Wer dünnere Pommes mag, dem sei der Küchenprofi Pommesschneider empfohlen, da man hier auch einen Aufsatz für dünne Pommes hat.

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Wer die Pommes mit dem Messer schneidet, der sollte sich für eine von Schnittgröße 1 x 1 cm, 0,9 x 0,9 cm oder 0,8 x 0,8 entscheiden. Beim schneiden mit dem Messer ist natürlich Augenmaß gefragt.

Fertige selbstgemachte Pommes
Fertig sind die leckeren Pommes, diesmal die Variante mit Schale.

Schritt 4: Jetzt kommt ein kleiner Trick, wie Pommes richtig schön lecker werden und eine schöne Kruste haben. Man gart die Pommes bei circa 140 Grad Celsius vor, bis die Pommes eine blassgelbe Farbe haben. Dann nimmt man die Pommes aus der Fritteuse und lässt diese paar Minuten abtropfen. Nun macht man einen zweiten Frittiervorgang bei etwa 175 Grad Celsius. Je nach dicke der Pommes lässt man die Pommes nun eine weitere Zeit in der Fritteuse, bis diese die gewünschte Farbe und Konsistenz erreicht haben. Bitte die Fritteuse nicht wärmer als 175 Grad Celsius einstellen.

Schritt 5: Nun die Pommes aus der Fritteuse werden und gut schütteln, damit das überschüssige Fett abtropfen kann. Die Pommes danach am besten in eine Schüssel geben und ein Stück Küchenpapier drunter legen, damit das restliche Fett aufgezogen werden kann. Die Pommes nach belieben mit Salz oder Pommesgewürz bestreuen und am besten direkt genießen. Ich liebe Pommes übrigens am meisten mit Salz und Pfeffer, einfach mal probieren ;)

Wer mehr zum Thema Pommes wissen will, für den habe ich nun noch einige weiterführende Informationen.

Welche Fritteuse eignet sich für Pommes?

Pommes doppelt frittieren
Die Clatronic FR 3587 Kaltzone-Fritteuse bei mir im Einsatz.

Ich habe schon unzählige Fritteusen in verschiedenen Preisklassen getestet und am Ende habe ich ein günstiges Modell für am besten befunden. Für gute Pommes braucht es nicht viele Funktionen und auch keine teure Fritteuse. Ich nutze daher die Clatronic FR 3587 Kaltzonen-Fritteuse für unter 30 Euro. Für größere Familien bietet sich die Clatronic FR 3195 Kaltzonen-Fritteuse an, da diese über ein größeres Fassungsvermögen verfügt.

Die Fritteuse wird recht schnell warm und hat ein Sichtfenster. Ich würde empfehlen die Fritteuse im freien zu nutzen. Die Fritteuse hat zwar einen integrierten Filter, aber trotzdem riecht es falls man die Fritteuse in einem Raum benutzt recht schnell wie in einer Pommesbude. Ich stelle die Fritteuse daher immer auf den Balkon oder die Terrasse. Es gibt natürlich auch deutlich teurere Fritteuse, welche mir persönlich aber bisher keinen wirklichen Mehrwert gebracht haben. Für Menschen welche mit weniger Öl frittieren möchten, empfiehlt es sich mal die Tefal ActiFry FZ7070 Snacking Heißluft-Fritteuse anzuschauen, da hier ohne Ölbad frittiert werden kann.

ÖL oder Fett zum frittieren?

Die Auswahl des richtigen Öles und Fetts kann für das Gelingen von guten Pommes Frittes entscheidend sein. Beispielsweise wird der Geschmack durch das gewählte Frittierfett / Frittieröl maßgeblich beeinflusst. Darüber hinaus kommt noch hinzu, dass die Wahl des falschen Öls oder der falschen Fette durchaus auch schädlich für die eigene Gesundheit sein kann.

Hitzebeständigkeit und Fettsäuren als wichtige Faktoren Da beim Frittieren in der Pfanne, im Topf oder auch in der Fritteuse Temperaturen von 170 - 185 °C erreicht werden sollten, muss das Fett und Öl solche Temperaturen überhaupt aushalten können. Der sogenannte Rauchpunkt eines Stoffes ist hierbei entscheidend. Beim Rauchen des Öls wird bereits Acrolein frei, welches nicht nur sehr giftig ist, sondern auch in die Klasse der krebserregenden Stoffe gehört. Auch wenn Öle mit vielen ungesättigten Fettsäuren als gesund angepriesen werden und dies auch sind, so gehören diese dennoch nicht in die Fritteuse. Denn die Fettsäuren wandeln sich beim Erhitzen in freie Radikale um, und sind somit ungesund.

Mit welchen Ölen und Fetten werden Pommes nicht nur lecker, sondern auch gesund?

Palmöl und Palmkernfett: Beide Varianten sind optimal zum Frittieren von Pommes geeignet. Sie lassen sich sehr gut erhitzen und haben einen Rauchpunkt von circa 220 °C. Auch der Anteil an ungesättigten Fettsäuren ist mit unter 10 % sehr ideal. Dazu kommt, dass sowohl das Öl als auch das Fett den feinen Pommes Geschmack perfekt unterstützen, ohne sich dabei zu stark in den Vordergrund zu drängen.

Kokosfett: Kokosfett kann ebenso wie Kokosöl recht bedenkenlos verwendet werden. Zwar liegt der Rauchpunkt zwischen 185 und 210 °C, doch die geringen Fettsäuren und vor allem die absolute Geschmacklosigkeit des Öls machen dieses für den Frittiervorgang optimal. So kommt der eigentliche Pommes Geschmack perfekt zur Geltung.

Butterschmalz: Mit einem Rauchpunkt über 200 °C und einem Anteil an ungesättigten Fettsäuren von unter 3 % ist Butterschmalz ebenfalls gut geeignet. Allerdings haben die Pommes durch das Butterschmalz einen leicht buttrigen Geschmack verträgt. Butterschmalz ist also nicht für jeden Geschmack geeignet.

Raffiniertes Olivenöl: Wichtig ist darauf zu achten, dass der Prozentsatz an nativem Öl möglichst gering ist. Ein Rauchpunkt über 200 °C und ein Anteil an Fettsäuren unter 10 % machen dieses Öl gut verträglich. Ähnlich wie bei Butterschmalz, hat Olivenöl allerdings einen gewissen Eigengeschmack.

Ich verwende zum frittieren sehr gerne Palmöl. Palmöl hat keinen starken Eigengeschmack und ist sehr gut zum frittieren geeignet, kann ich also wirklich nur empfehlen!

Womit man auf keinen Fall frittieren sollte: Es gibt viele Produkte auf dem Markt, die werden zum Frittieren angeboten, sind aber im schlimmsten Fall sogar schädlich für das Produkt und den Konsumenten. Vor allem der Anteil der ungesättigten Fettsäuren ist bei vielen der Produkte deutlich zu hoch. Darunter fallen:

  • Butter
  • Natives Olivenöl
  • Rapsöl
  • Sonnenblumenöl
  • Sesamöl / Erdnussöl / Sojaöl / Distelöl / Walnussöl / Kürbiskernöl

Richtig Frittieren mit dem passenden Öl: Wichtig beim Frittieren von Pommes ist die Wahl des richtigen Öls. Dieses sollte eine optimale Temperatur von 175 - 180 °C haben und frei von Schwebstoffen sein. Aus diesem Grund muss das Öl regelmäßig gewechselt und gefiltert werden. Denn die im Öl befindlichen Reststoffe verbrennen durch jeden Frittiervorgang immer weiter, beeinflussen den Geschmack der Pommes und werden von vielen Ärzten heute bereits als potentiell krebserregend eingestuft.

Ich würde das Fett oder ÖL unbedingt nach 5 - 7 Frittiervorgängen auswechseln.

Welche Kartoffeln eignen sich für Pommes?

Wie bereits oben erwähnt sollte man für Pommes am besten mehlig kochende kartoffeln nehmen. Diese eignen sich besonders gut für Pommes. Besonders gut geeignet sind die Kartoffelsorten Bintje, Innovator und Agria. Diese Kartoffelsorten, werden auch von zahlreichen bekannten Fastfood-Ketten auf der Welt genutzt. Selbstverständlich kann man aber Pommes mit allen Kartoffelsorten machen. Bisher haben mir die Pommes mit allen verschiedenen Kartoffeln geschmeckt. Ich verwende aber sehr gerne BIO Kartoffeln.

Hinweis:
Die vorliegenden dargestellten Produkttests basieren auf persönlichen Erfahrungen des Webseitenbetreibers bzw. dessen Mitarbeiter oder Personen, die im Auftrag des Webseitenbetreibers die Produkte nach einem standardisierten Testverfahren gestestet haben. Bewertungen sind deshalb subjektiv und Ähnlichkeiten zu anderen Tests sind rein zufällig. pommesschneider.net ist ein reines Ratgeber-Portal. Wir empfehlen dringend, die Produkte auf den Herstellerseiten nochmals genauestens anzuschauen, ob sie dieselben Eigenschaften aufweisen wie in unserem Test, da sich Änderungen bei den Herstellern ergeben haben können bzw. von unserer Seite ein Irrtum vorliegen kann. Für eventuelle Schäden, die sich durch die Diskrepanz zwischen unseren Produktbeschreibungen und Eigenschaftsbeschreibungen und den tatsächlichen Eigenschaften des gekauften Artikels auf fremden Internetseiten (wie unserem Partner Amazon.de) ergeben, haften wir ausdrücklich nicht.



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